Anfang 2015 wurde die Angebotssäule „Arbeit mit Geflüchteten“ aufgrund der gesellschaftlichen Bedarfslage im SPIKE Dresden etabliert. Durch persönliche Ansprache wurden erste Kontakte geknüpft und Vertrauen aufgebaut. Dadurch  konnten die Möglichkeiten des neuen Angebotes verdeutlicht werden.

Die Angebote von SPIKE Dresden für Geflüchtete verzeichneten von Anfang an einen enormen Zuspruch, der bis heute anhält. Die Nutzer_innen der Einrichtung kommen aus dem gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden.

Geflüchtete Menschen nutzen das Angebot als Ort der Begegnung, Anschlusspunkt an die Gesellschaft, Möglichkeit des Erfahrens und Lernens, sowie zur Freizeitgestaltung und Umsetzung ihrer Ideen und Interessen. Gleichzeitig suchen sie nach Informationen durch persönliche Gespräche und im Internet. Ebenso wichtig sind das Knüpfen von Kontakten untereinander und die Verbindung in die Heimat via Internet.

Das Angebot richtet sich an in Dresden lebende Geflüchtete. Der Schwerpunkt liegt bei der Altersgruppe von 14 bis 27 Jahren, projektbezogen auch darüber hinaus. Die Nutzer_innen der Einrichtung stammen aus verschiedenen Herkunftsländern. Dabei kommt der überwiegende Teil aus Eritrea, Afghanistan und Syrien. Pro Öffnungstag besuchen das SPIKE zwischen 40 und 80 Geflüchtete. Vor allem zur eritreischen Community hat SPIKE Dresden sehr gute Beziehungen, da sie in großer Zahl zu den Erstnutzern des Angebotes gehören.